
|
|
||||||||||||
Gasplasma: das VerwandlungselementUnter einem Gasplasma versteht man eine ionisierte Zustandsform von Gasen, wie sie in der Natur zum Beispiel im Nordlicht oder im Blitz vorkommt – sie wird gemeinhin auch »der vierte Aggregatzustand« genannt.Plasmatechnik führt diesen Zustand für industrielle Anwendungen künstlich herbei und nutzt ihn zur Veränderung von Oberflächen. In einer Vakuum-Prozesskammer bringt sie unter Niederdruck Gase oder auch Gasgemische durch Anlegen hochfrequenter elektromagnetischer Felder zur Entladung. Dabei ionisiert das Gas, chemische Radikale sowie UV-Strahlung entstehen. Das so gebildete hochaktive Prozessgas reagiert mit der Oberfläche Ihres Werkstückes in den obersten Monolagen oder mit Oberflächenstoffen – selbstverständlich jeweils ohne die Werkstoffstruktur zu zerstören. Abhängig von der Gaszusammensetzung, den Frequenzen (MHz, GHz oder kHz) und der Art der Einkopplung kann unsere Technologie unterschiedliche (Oberflächen-) Effekte erzielen. Plasmaprozesse können Sie bei geringer Temperaturentwicklung auf praktisch allen Werkstoffzusammensetzungen und Materialien anwenden. Je nach Verfahrensart wird die Oberfläche aktiviert, entfettet, gereinigt oder beschichtet. Die eingesetzten Gase wie Sauerstoff, Wasserstoff, Stickstoff, Argon oder Helium sind ökologisch ebenso unbedenklich wie die Reaktionsprodukte (vorwiegend Kohlendioxyd und Wasser). Diese Plasmaprozesse und ihre industriellen Anwendungen sind heute ein Standard in der Oberflächentechnik. PLASMACLEAN© für die Feinstreinigung durch Entfettung ACTIPLAS©, um Kunststoffe oder Gläser benetzbar zu machen
|
||||||||||||
GERMANY: PLASMA ELECTRONIC GmbH, Otto-Lilienthal-Str. 2, D - 79395 Neuenburg, Tel: +49 (0)7631 7017 - 0, Fax: +49 (0)7631 7017 – 20, > email
|
||||||||||||